| 6000 Euro stehen für gute Zwecke bereit |
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[Presseinformation vom 17. Februar 2011] Verein „Pro West“ fördert soziale Projekte – Stadt feiert 75 Jahre Weststadt im November Weinheim. Im fünften Jahr seines Bestehens ist der Weinheimer Weststadtverein bestens aufgestellt. Bei der Jahreshauptversammlung berichtete das Vorstandsteam um Stella Kirgiane-Efremidis von einem gut gefüllten Konto, das sozialen Zwecken zugute kommt, und steigenden Mitgliederzahlen. Es ist ein wichtiges Jahr für den Verein. Denn die Weststadt feiert in diesem Jahr ihr 75-jähriges Bestehen. Als Geburtsstunde gilt ein Gemeinderatsbeschluss im Jahr 1936. Durch diesen wurden im bis dahin unbesiedelten westlichen Gemarkungsteil der Stadt rund 18 Hektar Fläche für eine Besiedelung bereitgestellt wurden. Im selben Jahr wurde auch die Siedlergeneinschaft gegründet. Oberbürgermeister Heiner Bernhard, der Gründungsmitglied im Weststadtverein ist, betonte im Rahmen der Versammlung, dass die Stadt Weinheim der Bedeutung der Weststadt im Hinblick auf die gesamte Stadtentwicklung Rechnung tragen werde und dieses Jubiläum mit einem Jubiläumsabend im November im Rolf-Engelbrecht-Haus angemessen feiern will. Der Verein Pro West und die anderen traditionellen Akteure der Weststadt werden als Partner der Stadt in die Organisation eingebunden, erklärte der OB. Weinheims Stadtentwicklung sei in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg wesentlich von dem Zuwachs durch die Weststadt geprägt. Die Stadt will das Jubiläum aber nicht nur mit einem Rückblick feiern, so Bernhard. Sondern es sollen sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger mit der Weststadt und ihrer Bedeutung für Weinheim jetzt und in Zukunft befassen. Das passte gut zu einem Vortrag des Weinheimer Architektenkreises, vertreten durch Uwe Beuchle, Rolf Winkler und Martin Weber. Die Planer stellten sich mit einer Vision vor, die der Weststadt und ihren 16 000 Anwohnern mehr Identität verleihen und gleichzeitig die Vernetzung mit der Innenstadt verbessern soll. Im Zentrum der Planung steht ein zentraler Weststadtplatz im Bereich rund um die OEG-Haltestelle Blumenstraße und die Hochhäuser der Kurt-Schuhmacher-Straße. Mit einer Art Ringstraße sollen Weststadt und City miteinander verbunden sein, eine stadtverträgliche Mobilität soll besser möglich sein. Das sei zwar im Moment alles Zukunftsmusik, wie auch Stella Kirgiane-Efremidis betonte, aber ein Stadtjubiläum sei ja der richtige Anlass für zukunftsweisende Überlegungen, sagte sie. Die Vorsitzende zeigte sich sehr erfreut darüber, dass die Stadt zum Weststadt-Jubiläum Flagge zeige. Gerne bringe sich der Verein in die Organisation des Festabends am Samstag, 12. November, im Rolf-Engelbrecht-Haus ein. Eine personelle Änderung hatte sich im Weststadtverein bereits im Herbst 2010 vollzogen. Für den Zweiten Kassier Manfred Maurer, der aus Weinheim weggezogen ist, rückte Rainer Holzinger in den Vorstand nach. Besonders daran ist: Holzinger wurde durch das Projekt „Aktiv im Alter“ an den Verein vermittelt. Gemeinsam mit Schatzmeister Klaus Flößer berichtete der neue Kassier von einem überaus erfolgreichen Vereinsjahr. Sowohl beim Weststadtfest als auch beim Weinachtsmarkt – den beiden Hauptereignissen im Vereinsjahr – wurden satte Überschüsse erwirtschaftet, so dass aktuell 6000 Euro für die Förderung sozialer Projekte und Einrichtungen in der Weststadt bereitstehen. Übrigens: Wer sich um eine Spende oder Förderung bewerben will, kann dies per-Mail schicken an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. oder per Post an die Vereinsadresse in der Pappelallee 19. Anfang des Jahres hatte der Pro West-Vorstand bereits beschlossen, dass die Förderung nicht mehr nur den Jugendprojekten zufließen soll. Die nächste Veranstaltung des Vereins steht schon unmittelbar bevor. Gemeinsam mit dem Stadtjugendring und der Polizei lädt „Pro West“ am Rosenmontag, 7. März wieder Jugendliche von zwölf bis 16 Jahren zur „Westside-Party“ mit Tanz und Live-Musik (aber ohne Alkohol) ins Rolf-Engelbrecht-Haus. |



