Abend mit Rock und Ende mit Gott PDF Drucken E-Mail

[Weinheimer Nachrichten vom 23. Juni 2008]

Weinheim. Mit vielen Spielen und Tanzeinlagen von verschiedensten Kombinationen, Vereinen und Kindergärten hatte das Weststadtfest den Tag über die mehr als 2000 Besucher unterhalten. Mit viel Musik, ruhigen und härteren Klängen ging es am Samstagabend dann dem Ende entgegen. Die "Local Heroes", also junge Bands aus der Region,  ...

... die bis 22 Uhr auf und vor den beiden Bühnen für beste Stimmung sorgten, spielten allesamt für einen guten Zweck und "ihre Stadt" - natürlich ohne Gage. Und da Applaus bekanntlich des Künstlers Brot ist, lebte es sich an diesem Abend in der Weststadt nicht schlecht für die Musiker.

Den Anfang machten Newcomerbands wie "No Ducks", "Enjoy", "Blue Island" oder die Cover-Rocker der Kombo "Satellite". Doch es wurde nicht nur gerockt, sondern auch getanzt: Besonders die akrobatischen Auftritten der verschiedenenen Breakdance- und Hip-Hop-Tanzformationen raubten dem Publikum mit perfekt einstudierten Choreographien und hohem Tempo regelrecht den Atem. Anschließend ging es wieder musikalisch weiter, es spielten die Mitglieder des Werner-Pöhlert-Musikclubs, "Jack In The Box", sowie die Musiker von "The Plaid". Die vier Jungs um Frontfrau Viviane Essig sorgten mit ihren selbstgeschriebenen Liedern und Texten insbesondere beim jugendlichen Publikum für hervorragende Stimmung und viel Bewegung. Grund zum Mittanzen lieferten neben "Adrians Drive" auch die letzten beiden Bands des Abends: "More Than 4" und "Soundition". Die Newcomer aus Weinheim brachten mit ihrer Mischung aus Ska und Reggae die Menge zum Toben.

"Uns ist es wichtig, dass das Weststadtfest seine ursprüngliche Form auch weiterhin beibehält, denn wir wollten schließlich etwas für unseren Stadtteil aber auch die Kinder und Jugendlichen hier tun", resümierte Stella Kirgiane-Efremidis. Dabei sei es insbesondere wichtig, alle Altersklassen anzusprechen und ein vielfältiges, informatives und unterhaltsames Programm auf die Beine zu stellen.

Zwar endete der Samstag offiziell um 22 Uhr mit den letzten Tönen der beiden Bands, doch in der Weststadt klang der Abend torreich beim Public Viewing in der Lukasgemeinde aus. Und nach einer kurzen Nacht ging es früh weiter: Mit einem ökumenischen Gottesdienst auf der Bühne am Ahornplatz und einem anschließenden Frühschoppen am Sonntagmorgen fiel die Klappe für die zweite Auflage des Weststadtfestes. az

 
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